Das chirurgisch-invasive Magnetodyn®-Verfahren

Das chirurgisch-invasive Magnetodyn®-Verfahren kommt als Zusatztherapie überwiegend bei großflächigen, schweren, verzögert heilenden, auch entzündeten Knochendefekten, z.B. bei Trümmerbrüchen, zum Einsatz. Im Bereich der geschädigten und nun in der Bewegung eingeschränkten Körperzone ist das Funktionssignal und damit die natürliche Kommunikation zwischen den Zellen gestört. Es kommt schnell zum Abbau von Gewebe. Um die Knochenneubildung wieder anzuregen, wird bei dem chirurgisch-invasiven Magnetodyn®-Verfahren die elektrische Komponente des Magnetfeldes verstärkt. In den verletzten Bereich wird zusammen mit den Metallteilen, die den Bruch stabilisieren, auch ein kleines, elektrisch aktivierbares Implantat, ein sogenannter Übertrager, eingesetzt. Neuerdings gibt es speziell hierfür entwickelte Knochenschrauben mit integriertem Übertrager, sogenannte bipolare Induktionsschrauben.
Der Übertrager wird durch ein äußeres Magnetfeld aktiviert. Das dadurch am Knochen entstehende elektrische Potenzial von bis zu 700 mV simuliert die fehlenden körpereigenen Funktionssignale: Der Körper „merkt“, dass hier Knochen benötigt wird und bildet wieder neues Gewebe. Dem äußeren Magnetfeld kommt hierbei nach unseren Erfahrungen und Untersuchungen* eine Doppelfunktion zu: Es fördert nicht nur die funktionelle Reifung und den Stoffwechsel der Zellen, sondern es regt auch die Gefäßbildung an, sodass das neue Gewebe sofort gut durchblutet und versorgt ist. Auf diese Weise kann das Magnetodyn®-Verfahren im Einzelfall auch bei schlechter Prognose zu einer weit reichenden, hoch differenzierten Knochen- und Geweberegeneration führen.

 
Konzentration des
magnetischen Feldes im
Übertrager
(Sekundärinduktivität)




kontaktierte
Knochenschraube

* Einige Sachverständige schließen sich diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht an.

Beratung +49 (89) 18 93 17 50

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